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Bevacizumab

Was versteht man unter dem Begriff Bevacizumab?

Bevacizumab ist ein Wirkstoff, der die Gefäßneubildung (Angiogenese, Vaskulogenese) hemmt.

Bevacizumab wird in der Augenheilkunde bei Gefäßneubildungen der Aderhaut des Auges (choroidalen Neovaskularisationen), also bei der feuchten Form der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) sowie bei Makulaödem an diversen größeren Zentren intravitreal (in den Glaskörper des Auges) gespritzt. Dies führt zum Wachstumsstopp der irregulär gewachsenen Gefäße unter der Netzhaut und teilweise sogar zu deren Zurückbildung. Beim Makulaödem hat sich die gefäßabdichtende Wirkung von Bevacizumab mehrfach als nützlich erwiesen. Für die augenärztlichen Indikationen ist das Medikament nicht zugelassen, wird jedoch auf breiter Front angewendet (Off-Label-Use). Es bedarf daher der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten zur Behandlung und der ausführlichen Aufklärung über deren Risiken.

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